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Krieg und Militarisierung

Stoppt die Giftgasangriffe auf Südkurdistan!

Während die Weltöffentlichkeit ihre Aufmerksamkeit dem Krieg in der Ukraine schenkt, begehen die Türkische Armee und ihre Verbündeten seit Monaten erneut Kriegsverbrechen in Südkurdistan.

Das Video findet ihr auf IGTV
Die Aktion ist vom Antikapitalistischen Klimatreffen Augsburg. Wir reposten den Beitrag hier.

Während die Weltöffentlichkeit ihre Aufmerksamkeit dem Krieg in der Ukraine schenkt, begehen die Türkische Armee und ihre Verbündeten seit Monaten erneut Kriegsverbrechen in Südkurdistan. Mit deutscher Unterstützung greift die NATO Armee Stellungen der Guerilla, Städte, Dörfer und Geflüchtetencamps an.
Täglich sterben unschuldige Menschen für die imperialistischen Bestrebungen des Diktators Erdogan. Dabei setzt die türkische Armee seit Jahren Giftgas in Kurdistan ein und ermordete bis heute tausende Zivilist*innen und Guerillas.

Das alles geschieht mit der größten Unterstützung durch westliche Staaten, allen voran Deutschlands. Deutsche Waffen und Technologie, sowie die Kriminalisierung der Kurd*innen in der BRD sind nur einige Aspekte davon. Mit diesen völkerrechtlichswidrigen Mitteln versucht die Türkei, unterstützt vom Westen die revolutionären Kräfte zu vernichten, die in den vergangenen Jahren den IS besiegten und sozialistische Selbstverwaltungsstrukturen in den befreiten Gebieten errichteten.

Diese Errungenschaften sind den Imperialist*innen ein Dorn im Auge und werden bekämpft. Auch Rojava im Nordosten Syriens, wo die kurdische Freiheitsbewegung gemeinsam mit den Völkern Syriens eine Gesellschaft jenseits des Patriarchats, der Umweltzerstörung und des Kapitalismus aufbaut, wird immer großflächiger angegriffen.

Denn alternative Gesellschaftsmodelle wie in Rojava, die uns zeigen, dass der Bruch mit diesem System zu schaffen ist sind nicht gerne gesehen. Die Angriffe sollen das Ende der Selbstverwaltung und der kurdischen Bewegung sein.

Doch die Guerilla wird siegen!
Hoch die internationale Solidarität!

Inspiriert von Antikapitalistisches Klimatreffen Hamburg